MIttel und Wege

Lehrjahre

Nach  Beendigung des Studiums mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychiatrie an der Universität des Saarlandes hat die Ausbildung zum „praktischen Psychologen“ erst richtig begonnen. Seitdem durfte ich viele Ausbildungsgänge und Fortbildungen genießen.

 

Wichtige Stationen und Schwerpunkte waren:

 

  • Verleihung des Zertifikats „Klinischer Psychologe/Psychotherapeut“ (1990) vom Berufsverband Deutscher Psychologen
  • Ausbildung Gesprächspsychotherapie
  • Psychologische Schmerzbewältigung
  • Tiefenpsychologische Verfahren wie Hypnose und Katathymes Bilderleben
  • Verhaltenstherapeutische Anwendungen in der Klinischen Arbeit
  • Zertifizierter Lehrer für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung

Zeitgemäße Therapien und Konzepte

Ich praktiziere seit mehr als 25 Jahren zunehmend eine Methodenvielfalt, was bedeutet, dass ich für mein Gegenüber aus einem Pool verschiedener Verfahren das Passende zusammenstelle. Ein Begriff dafür kann auch “integrative Psychotherapie” lauten.

Meine Wahl orientiert sich an drei Gesichtspunkten:

 

  • Nähe zu wissenschaftlichen Standards
  • Methoden aus dem Bereich der Humanistischen Psychologie bzw. deren Entsprechungen in fernöstlichen Heilungsfeldern (z. B. Tai Chi)
  • Da ich Mitglied im BDP (Berufsverband Deutscher Psychologen) bin, erkenne ich selbstverständlich die berufsethischen Richtlinien an. 

Daneben können z. B. ergänzend als tiefen-wirksame Bausteine auch  persönliche Rituale in die therapeutische Arbeit integriert werden. Diese gestalten sich nach dem jeweiligen Zielanspruch sehr individuell, so zu den Themen  Loslassen, Selbstermutigung, Abschied oder Neubeginn.

 
Seit vielen Jahren leite ich Jahresgruppen zur Stärkung der Persönlichkeit.

Im Rahmen von 12 Treffen werden hier gemeinschaftlich wichtige Kernkompetenzen für Selbstsicherheit und Autonomie im Team entwickelt. Die Arbeit mit dem „Inneren Kritiker“ stellt hier ein wichtiges Fundament dar.

Seit 2016 vertrete und ergänze ich die Psychologischen Abteilungen in drei Reha-Kliniken in Bad Bertrich. Die Arbeit mit älteren Patienten und Patienten nach oft schwerwiegenden Eingriffen, setzt den Fokus darauf, wie es gelingen kann, gute Anpassung und Lebensqualität wieder herzustellen.

Kontakt zum Klienten

 

Meine Berufserfahrung hat mich im beraterischen oder therapeutischen Kontakt ein Menschenbild gelehrt, das den hilfesuchenden Menschen als Ganzes sieht. Nahezu jeder verfügt über starke und besondere positive Eigenschaften, die im Zuge der Krise nicht mehr wahrgenommen werden (und damit einem guten Selbstbild nicht mehr als „Baumaterial“ dienen).

Oft sind diese Eigenschaften und Talente die „Helfer in der Not“, insofern man sie einzusetzen weiß. 

Respekt und Wertschätzung sind für mich unverzichtbare Unterstützer einer erfolgreichen Arbeit.

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